Samstag, 18. Juli 2015

Max Frisch "Homo Faber"

Hey Blogger,

schön, dass Ihr mal wieder unseren Blog besucht ;) Ja, hier ist schon wieder ein Post, Ferien sind halt echt schön, insbesondere zum Bloggen!!!
Heute mal eine kleine Review zum Buch "Homo Faber" von Max Frisch.
Ich muss zugeben, dass es mittlerweile schon zwei Jahre her ist, dass ich es gelesen habe, aber hab es jetzt wieder rausgekramt, weil es mir damals so gut gefallen hatte und ich es mal wieder lesen wollte.

Das Buch ist eigentlich ideal mal für zwischendurch, weil es sich doch relativ schnell liest (203 Seiten)

Der Einstieg des Berichts stellt eine Notlandung des 50-jährigen Ingenieurs Walter Faber in einer Wüste in Mexico mit einem Passagierflugzeug dar. Dieser lernt dort Herbert Hencke aus Düsseldorf, der offenbar der Bruder von Fabers ehemaligem Freund Joachim ist. Aus Gesprächen mit Herbert erfährt Faber schließlich, dass seine ehemalige Geliebte Hanna, die damals von Faber schwanger war und mit der Trennung von diesem das Kind abtreiben wollte, nun mit Joachim verheiratet ist.
Walter Faber ändert schließlich seine Pläne und hilft, den verschollenen Bruder Herberts in Guatemala zu suchen. Sie werden auch fündig, allerdings finden sie ihn im Urwald erhängt auf.
Nach der Rückkehr Fabers nach New York unternimmt dieser eine Schiffsreise nach Europa. Auf dem Schiff lernt er eine junge Studentin, namens Sabeth kennen. Er verfällt ihrem Charme und verliebt sich in sie. Fortan reisen sie gemeinsam durch Europa, insbesondere Griechenland, weil Sabeth dort ihre Mutter besuchen will.
Auf der Reise dorthin erfährt Faber allerdings, dass Sabeth seine Tochter ist, wovon Sabeth allerdings nichts ahnt und Faber auch keine Versuche unternimmt, die familiären Situationen aufzuklären.
Als  Sabeth allerdings am Strand von einer Schlange gebissen wird und einen Hang hinabstürzt endet die Beziehung zwischen Faber und Sabeth, die am nachfolgenden Tag  den schweren Verletzungen erliegt, weil Faber die Ärzte nicht auf den Sturz vom Hang hinwies und nur das Gegengift verabreicht wurde.
Nach dem Tod gibt Faber überschattet mit Gefühlen von Trauer und Schuld seinen Beruf aufzugeben und zu Hanna nach Athen zu ziehen.
Doch auch hier ist Faber das Glück nicht vergönnt, als in Griechenland diagnostiziert wird, dass er Magenkrebs hat. Schließlich stirbt er bei der Magenoperation.

Ich finde das Buch deshlab so schön, weil es sehr realistisch beschrieben ist und wenn man sich drauf einlässt, auch sehr nahe geht. Ich habe leider auch schon ganz andere Meinungen gehört, dass das Buch "langweilig sei" etc. Diese Meinung kann ich leider nicht unterstützen. Zwar ist das Buch im Stil des Berichts geschrieben, aber für die, die es mögen, ist es echt klasse. Außerdem ist es ein typischer Klassiker und gehört damit schon fast zur Allgemeinbildung.

Also ihr Leser dort draußen, tut was für Eure Allgemeinbildung und lest Homo Faber!
Teilt mir doch Eure Meinung in den Kommis mit,
freue mich über Nachrichten, Hinweise etc,

Eure Inkspot XOX


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