Hey Leute!Ich hoffe, ihr hattet alle wunderschöne (leicht weiße) Weihnachten und ein guten Start ins neue Jahr! :)
Der letzte Post ist leider schon ne ganze Weile her, aber ich muss zugeben, dass ich echt vor Weihnachten richtig richtig viel zu tun hatte und deswegen den Blog ein bisschen hängen lassen musste... Sorry!
Der erste Post in diesem Jahr ist eine Review über den Film "Die Entdeckung der Unendlichkeit".
Ich hab den Film mehr oder weniger zufällig geguckt (eigentlich wollte ich Mockingjay gucken.. ^^), aber mann bin ich froh, dass ich da reingegangen bin!
Also, wer noch nicht davon gehört hat: Der Film ist über das Leben von Stephen Hawking mit seiner Frau Jane, baserend auf ihren Memoiren "Die Liebe hat 11 Dimensionen: Mein Leben mit Stephen Hawking".
Wem jetzt die Infos zu Stephen Hawking fehlen (schämt euch Leute! :D), das muss man über ihn wissen:
Stephen Hawking zählt zu den berühmtesten und besten Kosmologen und Astrophysiker überhaupt und hat mit seinen Theorien über Schwarze Löcher und Singularitäten die Astrophysik ganz schön aufgerüttelt. Während seiner Studienzeit machten sich die ersten Zeichen einer Motorneuron-Erkrankung bemerkbar (ALS, ihr erinnert euch an die Ice Bucket Challenge?) und die Ärzte prognostizierten ihm nur noch wenige Jahre zu leben. Heute, mit 73 Jahren, kann er außer seinen Augen keinerlei Muskeln oder Körperteile bewegen, doch mithilfe eines selbst entwickelten Computers, der durch seine Augenbewegungen Wörter formuliert, ist Mr Hawing in der Lage zu sprechen.
Ich finde es faszinierend; dieser brilliante Kopf ist leider an den Rollstuhl gefesselt, kann sich gar nicht mehr bewegen und trotzdem kann er weiter seine Theorien verbreiten, Bücher veröffentlichen, weiterforschen und gibt nicht auf!
Der Film beginnt mit der Studienzeit Hawkings in Cambridge, wo er seine zukünftige Frau Jane kennenlernt. Schon bald fällt er durch sein Genie auf, scheinbar nur nebenbei löst er schwierigste Aufgaben und ermutigt durch seinen Mentor (David Thewlis, Harry Potter,The Fifth Estate,Der Junge im gestreiften Pyjama) wird er bestärkt, immer weiter zu gehen und mit seinen Theorien weiterzumachen. Währenddessen machen sich die ersten Zeichen seiner Erkrankung bemerkbar und nachdem er schließlich schwer stürzt, stellen die Ärzte eine Motorneuron-Erkrankung fest und geben ihm noch 2 Jahre zu leben. Daraufhin versucht er sich, mehr und mehr von seinen Freunden und besonders von Jane zurückzuziehen. Jane jedoch kämpft um ihn und möchte die ihm noch verbleibende Zeit mit ihm verbringen. Die beiden heiraten und bekommen Kinder.
Nach und nach wird Stephens Krankheit immer schwerwiegender, er spricht immer undeutlicher und ist schließlich auf einen Rollstuhl angewiesen. Jane tritt auf anraten ihrer Mutter in den Kirchenchor ein und lernt den Chorleiter Jonathan kennen, der schließlich ein enger Freund der Familie wird und hilft, wo er nur kann. Dabei ist allerdings immer mehr eine große Zuneigung zwischen ihm Jane erkennbar. Während Stephen ein Konzert in Wien besucht, gehen Jonathan und Jane mit den Kindern zelten, jedoch kollabiert Stephen in der Oper und verfällt ins Koma. Eine Lungenentzündung wird festgestellt, der Arzt rät, die Geräte abzuschalten. Jane jedoch kämpft um das Leben ihres Mannes und ein Luftröhrenschnitt muss durchgeführt werden, damit er weiterleben kann. Danach verliert Stephen die Sprachfähigkeit und ist auf eine Pflegekraft und eine Sprachtafel angewiesen, um zu kommunizieren. Er und Elaine, seine Pflege, kommen von Anfang an sehr gut miteinander aus. Kurze Zeit darauf bekommt Stephen einen Sprachcomputer, den er durch Klicken mit seinen Händen bedient und schreibt damit seinen Bestseller "Eine Kurze Geschichte der Zeit".
Was am Ende des Films verrate ich euch natürlich nicht, aber ne ganze Menge hab ich schon erzählt.
Am besten ihr geht selbst in den Film! Er ist wirklich schön, man fühlt die ganze Zeit mit und kann sich einer gewissen Faszination nicht entziehen.
Besonders muss man die schauspielerische Leistung von Felicity Jones (The Amazing Spiderman 2; Northanger Abbey), die Jane spielt und vor allem von Eddie Redmayne (Les Misérables; Die Säulen der Erde), der Stephen einfach GENIAL spielt, betonen. Ich bin erstaunt, wie sehr er dem wirklichen Stephen Hawking am Ende ähnelt und vor allem, wie er es schafft, so überzeugend und mit Herz die Person und ihre Krankheit darzustellen!
Ich finde den Film so toll und will ihn unbedingt nochmal sehen! Schade fand ich, dass ein paar Dinge vielleicht nicht erwähnt wurden, beispielsweise, dass er seinen (jetzigen) Sprachcomputer selbst entwickelt hat, oder dass er Kinderbücher mit seiner Tochter zusammen schreibt und noch einiges mehr. Aber es ging ja mehr um sein Leben mit Jane zusammen und seine Erfolge... Auf jeden Fall ein richtig guter Film, den ich nur wärmstens empfehlen kann!!!
Unten den Trailer und Filmausschnitte, sowie die Ice Bucket Challenge von Stephen Hawking.
Soo ihr Lieben, das war's erstmal von mir, geht in den Film und bis demnächst dann :)
Eure Miss Chocoholic xxxxxxx
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