Hallo an euch alle!
Im Urlaub hatten wir ein riesengroßes Bücherregal in der Ferienwohung zu stehen und da gab es zwei Bücher von Agatha Christie, und ichdahchte, die muss ich mal lesen!
Bücher von Agatha Christie zählen mit zu den Klassikern, besonders was Detektivgeschichten angeht, da sie berühmte Figuren wie Miss Marple oder Hercule Poirot geschaffen hat.
Und zwei Geschichten von Hercule Poirot standen im Regal, die ich (natürlich in der falschen Reihenfolge ^^) so irgendwo in der Reihe gelesen habe. Es gibt insgeammt 33 Geschichten mit Hercule Poirot und seitdem möchte ich nun auf jeden Fall mehr davon lesen!
Als Vorinformationen: Hercule Poirot ist ein belgischer (nicht französischer, wie als erstes immer vermutet wird) Meisterdetektiv, der in England lebt. An seiner Seite sind sein Freund Hastings und meist auch Polizeinspektor Japp, dem er eine große Hilfe bei Kriminalfällen ist.
Poirot ist von seinen eigenen geistigen Fähigkeiten über alle Maßen selbst begeistert und unheimlich stolz auf seinen Schnurrbart und seinen beinahe peniblen Sinn für Ordnung.
Manchmal geht er einem auch ziemlich auf die Nerven, wenn er wieder einmal mit seinen unglaublichen grauen Zellen, also seinem detektivischen Spürsinn angibt, wobei er sich ab und zu mit einem Hund auf der Fährte vergleicht.
Story von "Alibi"(oder auch "Der Mord an Roger Ackroyd")
Poirots Freund Hastings lebt nun in Amerika und er muss ohne seinen Freund auskommen. Aus Sicht des Privatdetektivs ist es nun sowieso an der Zeit in einen wohlverdienten Ruhestand zu gehen. Allerdings wird aus diesem (mal wieder) nichts, da ein Toter im Herrenhaus, ein verschwundener Sohn und viele viele Rätsel in genau dem Städtchen auftauchen, in dem Poirot sich niederlässt.
Es beginnt mit dem Selbstmord einer Witwe, der man nachsagt, dass sie ihren eigenen Mann vergiftet habe. Kurz darauf jedoch wird Roger Ackroyd, Witwer, Gutsbesitzer und Vertrauter der Witwe ermordet. Er wollte die Witwe heiraten und kannte die Umstände, die zu ihrem Selbstmord geführt haben.
Natürlich hinterlässt er eine ganze Menge Geld und eine Reihe an Verdächtigen kommt für den Mord in Frage. Besonders verdächtig ist der Stiefsohn Ralph Paton, der sich momentan nur heimlich im Dorf aufhält und einige Geheimnisse verbirgt. Seine Verlobte Flora, die auch die Nichte von Ackroyd ist, bittet den pensionierten Poirot um Hilfe zur Aufklärung des Mordes und zur Entlastung ihres Verlobten.
Ich kann euch schon mal verraten, dass das Ende einen echt aus den Socken haut, das ist wirklich ungewöhnlich und empörend!
Erzählt wird diesmal vom Dorfarzt Sheppard, der Poirots Assistent wird und sozusagen Hastings Rolle einnimmt.
Story von "Das Haus hinter den Dünen"
Hercule Poirot und Hastings (wieder zurück aus Amerika) machen Urlaub in Cornwall, in dem Poirot schwört, keinen einzigen Fall anzunehmen und sich Ruhe zu gönnen. Mit dieser ist es natürlich bald vorbei, als er Nick Buckley kennenlernt, eine junge Frau, die nahe des Hotels im "Endhaus" lebt. Auf sie wurden schon mehrere Attentate verübt, bei denen sie nur knapp mit dem Leben davon kam. Nach einem Gespräch mit Poirot lässt sie ihren Hut liegen, in dem der Meisterdetektiv ein Einschussloch findet. Er beschließt, den Fall zu bearbeiten und überzeugt Nick, die alles herunterspielt, vom Ernst der Lage.
Nick lebt, bis auf ihre Haushälterin ganz alleine im Endhaus, da ihre nächsten Verwandten alle verstorben sind, bis auf ihren Cousin Charles, der im Dorf lebt und ihr Kredite auf das schwer verschuldete alte Haus gegeben hat. Im Moment halten sich außerdem noch Nicks Freunde Freddy Rice, Jim Lazarus, George Challenger, sowie ein australisches Ehepaar im Dorf auf.
Da Poirot Nick darum bittet, eine außenstehende Freundin zu ihrem Schutz um sich zu haben, lässt sie ihre Cousine Maggie anreisen.
Kurz darauf wird diese jedoch bei einer Feier tot aufgefunden, mit Nicks Schal um den Hals.
Ein weiteres Attentat auf Nick? Und welche Geheimnisse haben ihre Freunde?
Wer zieht Nutzen aus ihrem Tod?
Hercule Poirot knackt auch diese Nuss.
Nachdem ich mich eingelesen hatte, gefielen mir die Geschichten sehr gut, und ich hätte mehr davon gelesen, wenn ich gekonnt hätte. Vermutlich sind sie nicht für alle etwas, da sie manchmal etwas langatmig und eben sehr englisch geschrieben sind, so vom Humor und von der Art, wie die Schauplätze und Beschreibungen sind... Schwer zu erklären. Ich hatte aber meine Freude daran ^^
Allerdings sind mir eine ganze Menge Parallelen zu Sherlock Holmes aufgefallen:
Hercule Poirot ist sehr schlau, ein Privatdetektiv, der die Polizeiarbeit (speziell einen bestimmten Inspektor) unterstützt, mit einem Assistenten und Freund an seiner Seite, der die Geschehnisse in Ich-Perspektive festhält. Außerdem gibt er immer unheimlich mit seiner Anderen überlegenen Intelligenz an.
All dies findet sich auch bei Sherlock Holmes wieder, wobei dessen Geschichten noch witziger sind.
Nichtsdestotrotz sind sie schön zu lesen und spannend, wenn es darum geht, den Täter zu finden und wie alles miteinander zusammenhängt.
Wer die Chance hat, es zu lesen, sollte sich auf jeden Fall mal daran probieren und wer englische bzw klassische Detektivgeschichten mag, hat hier seine Freude
Ich hoffe, es hat euch gefallen!
Eure Miss Chocoholic :)
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| (Die Titel und Cover fand ich allerdings sehr unpassend zum Inhalt. Liegt aber an der Auflage) |